Verrechnungspreise
Durch die wachsende Internationalisierung nimmt auch die internationale Arbeitsteilung innerhalb von Konzernen zu und damit steigen auch die konzerninternen grenzüberschreitenden Transaktionen.
Neben dem betriebswirtschaftlichen Erfordernis, derartige Transaktionen adäquat abzubilden und zu bewerten, besteht auch ein legitimes steuerliches Interesse daran, Vorteilsverschiebungen innerhalb von Konzernen über die Staatsgrenzen hinaus zu unterbinden. Verrechnungspreise entscheiden letztendlich über den Gewinn oder Verlust des einzelnen Unternehmens und können daher zu Verschiebungen im Steueraufkommen der jeweils beteiligten Staaten führen.
Um ein standardisiertes und nachprüfbares Verfahren sicherzustellen, haben sich die OECD – Staaten auf sogenannte Verrechnungspreisrichtlinien geeinigt. Diese stellen eine Konkretisierung und einen Auslegungsbehelf zu Artikel 9 OECD Musterabkommen dar. Die OECD Verrechnungspreisrichtlinien wurden aktuell überarbeitet und vom österreichischen BMF als Verrechnungspreisrichtlinien 2010 herausgegeben.
Dieser Ratgeber gibt Ihnen topaktuell einen praxisgerechten Überblick über die Verrechnungs-preisrichtlinien mit endgültigem Stand November 2010.
|
DIE AUTOREN: Dr. Christian Ludwig |
![]() |
| Bestellen Sie gleich online oder über das Bestellformular. |

