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Die Kunst der richtigen Entscheidung – Was Unternehmen und Fußballmannschaften gemeinsam haben

20 November 2017

Noch nie hatten wir so viel zu entscheiden. Die Auswahlmöglichkeiten haben sich vervielfacht. An sich ein gutes Zeichen dafür, dass es uns bessergeht als noch vor 10 oder 15 Jahren. Nicht wenige sprechen aber auch von der Qual der Wahl. Das Angebot an Produkten und Leistungen ist schier unüberschaubar geworden. Was für jeden von uns erstmal privat gilt, stellt auch für Unternehmen eine große Herausforderung dar. Was wird in Zukunft noch gefragt sein? Werden die Produkte und Dienstleistungen noch ihren Markt finden? Gibt es neue Konkurrenten, die einem das Leben schwermachen werden?

Um als Management vorwärts zu gehen und die richtigen Entscheidungen zu treffen, muss man vor allem einmal wissen, wo das Unternehmen aktuell steht und was gefährlich werden kann. Eine umfassende Risikoanalyse zeigt, ob bereits der Status quo gefährdet ist. Je früher ein Unternehmen diese Risikoanalyse angeht, desto eher kann später Stress bei rasch erforderlichen wichtigen Entscheidungen vermieden werden. Nachweislich ist Stress kein guter Ratgeber, wenn es um langfristig wichtige Unternehmensentscheidungen geht. Eine Risikoanalyse bietet Vertrauen, die großen Risiken im Griff zu haben. Aus dieser gesicherten Basis heraus können dann im nächsten Schritt die Chancen analysiert werden.

Der Vergleich mit dem Fußball ist nicht weit hergeholt. Auch dort gilt es, aus einer gesicherten Abwehr heraus in die Offensive zu gehen. Ohne Verteidigung kopflos nach vorne zu stürmen, hat schon mancher Mannschaft ein schnelles Gegentor eingebracht. Wie der Fußballtrainer vor dem Spiel die Schwächen und Stärken seiner eigenen Spieler analysiert und mit der gegnerischen Mannschaft vergleicht, tut jede Unternehmensleitung gut daran, die eigenen Schwachstellen und Risiken zu analysieren.

Wie Sunzi bereits vor 2500 Jahren in seinem Klassiker Kunst des Krieges schrieb, braucht man den Ausgang von hundert Schlachten nicht zu fürchten, wenn man sich selbst und den Feind kennt. Diese Feststellung hat in all den Jahrhunderten seither nichts an Relevanz verloren. Im Gegenteil: in einer immer komplexer werdenden Welt sind Risikoanalysen erforderlicher denn je.