This site uses cookies to provide you with a more responsive and personalised service. By using this site you agree to our use of cookies. Please read our PRIVACY POLICY for more information on the cookies we use and how to delete or block them.
Aktuelles:

Unternehmensstandort Österreich: Highlights aus dem Arbeitsprogramm der Bundesregierung für 2017/2018 betreffend Start-ups

02 Februar 2017

Am 30. Jänner 2017 wurde von der Österreichischen Bundesregierung das Arbeitsprogramm für 2017/2018 vorgelegt. Zur Stärkung des Unternehmensstandortes Österreich und auch zur Stärkung von Start-up‘s wurden dabei unter anderem die folgenden Maßnahmen vorgestellt (die Umsetzung durch Gesetzesentwürfe und den nachfolgenden parlamentarischen Prozess sind abzuwarten):

Stärkung von Exzellenznetzwerken und Clustern durch Kooperation von Wissenschaft, Forschung, Bildungseinrichtungen, Wirtschaft, Industrie und dem Start-up-Ökosystem:

  • Schritt 1:
    • Identifizierung von Schwerpunktfeldern durch BMWFW und BMVIT
  • Schritt 2:
    • Entscheidung, welche Bereiche und Innovationssysteme am besten „skalierbar“ sind und wo Österreich auf Grund seiner Gegebenheiten international Weltspitze sein kann
    • Analyse der notwendigen Maßnahmen, welche für ein konkretes Exzellenznetzwerk oder einen Cluster notwendig sind
  • Schritt 3:
    • Ab 2018 erfolgt die Umsetzung der definierten Maßnahmen in einer Partnerschaft zwischen Unternehmen und Staat
    • Verbesserung des Einsatzes privaten Risiko- und Wachstumskapitals durch ua. staatliche Garantien, eine Flexibilisierung des Stiftungsrechts sowie eine Reformierung von Veranlagungsvorschriften

Jedes Exzellenznetzwerk und jeder Cluster soll über optimale Forschungsanbindung, weltweit einzigartige Industriepartnerschaften, eine attraktive Infrastruktur (von Räumlichkeiten bis Datenanbindung), internationale Kooperationen und Finanzierungsmöglichkeiten für die Gründungs- und für die Wachstumsphase verfügen. Gefördert werden soll beispielsweise die Finanzierung von Grundlagen- und angewandter Forschung in Verbindung mit Prototypenentwicklung, Infrastrukturkosten (z.B.: Geräte, Co-Working Spaces, etc.), gemeinsam nutzbare Innovations-, Gründungs- und Finanzierungsexpertise sowie Beratungsleistungen wie etwa Steuer- oder Rechtsberatung, Personalkosten für gemeinsame administrative Services.