Aktuelles:

NOVA-VERGÜTUNG BEI VERÄUßERUNG EINES FAHRZEUGES INS AUSLAND DURCH PRIVATPERSONEN AB 2016

01 März 2016

Mit der Änderung des § 12a NoVAG wird die Grundlage dafür geschaffen, dass alle Fahrzeuge, unabhängig davon, ob sie überwiegend privat oder betrieblich verwendet werden, einen Anspruch auf Vergütung der Normverbrauchsabgabe (NoVA) begründen, wenn sie durch den Zulassungsbesitzer (Privater oder Unternehmer, der das Auto mehr als 50% privat genutzt hat) ins Ausland verbracht oder geliefert werden. Im Ergebnis kann damit ab 1.1.2016 für alle NoVA-belasteten Fahrzeuge, die dauerhaft vom Inland ins Ausland gelangen (Aufgabe des inländischen dauernden Standortes), eine aliquote NoVA-Vergütung beantragt werden. 

Wurde die inländische Zulassung vor dem 1. Jänner 2016 beendet (Abmeldung z.B. im November 2015), kann die NoVA-Vergütung dann beansprucht werden, wenn die Sperre in der Genehmigungsdatenbank gemäß § 30a KFG und die Lieferung durch den Privaten (Unternehmer eines nicht überwiegend betrieblich genutzten Fahrzeuges) ins Ausland nachweisbar nach dem 31.12.2015 erfolgen.