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  • IBOR -Reform

    Wie sehen die neuen
    Referenzzinssätze aus?

BEREIT FÜR ESEF?

Unternehmen in ganz Europa bereiten sich auf XBRL-Tagging von spezifischen Inhalten in Jahresberichten vor. Doch wie wird XBRL den Prüfungs- und Regulierungsprozess beeinflussen? Michael Hammer erörtert diese und andere wichtige Fragen während seiner drc20-Sitzung "ESEF & XBRL".

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IBOR Transition, Valuation and Risk

Welche wichtigen Milestones gilt es in 2020 umzusetzen? Was ist wichtig für eine erfolgreiche Umsetzung? Welche Auswirkungen ergeben sich für Hedging? Welche Auswirkungen haben die Reformen auf Emerging Markets?

Michael Hammer, BDO Austria, beantwortete als Global BDO IBOR Task Force Leader mit seinen US und Südafrikanischen Experten diese und andere aktuelle Fragen zur IBOR Reform, in einem Webinar vom 18. Juni 2020.  

Hier können Sie das Webinar nachhören und -sehen oder laden Sie sich die Folien der Vortragen runter. 

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Weltweite Ablöse von Referenzzinssätzen

IBOR-Reform 2020 – Schlüsseljahr der Umsetzung

Was ist wichtig für eine erfolgreiche Umstellung?
Meilensteine zur erfolgreichen Umsetzung

Die Reform der Interbank Offered Rates schreitet zügig voran: mit dem €STR wurde 2019 auch im EUR-Raum ein neuer Referenzzinssatz eingeführt. Gemeinsam mit den Overnight-Zinssätzen in der Schweiz (SARON), UK (SONIA) und den USA (SOFR) existiert bereits ein Set neuer Referenzzinssätze. Die Herausforderung im Jahr 2020 besteht darin den Übergang auf die neuen Benchmark-Zinssätze zu vollziehen. Die Uhr tickt unüberhörbar und sowohl Aufsichten, als auch Börsen, Clearinghäuser und Marktteilnehmer haben bereits entscheidende Meilensteine für den Umstieg in 2020 festgelegt. Besonders im Fokus stehen die Mechanismen zur Leistung von Ausgleichszahlungen im Juni bzw. Oktober 2020 sowie für „spread adjustments“ beim Umstieg auf die neuen Zinssätze.

Finanzunternehmen stehen bereits längst in Bezug auf die IBOR Reform unter besonderer Aufsicht und müssen sich erklären, wie sie die Umstellung schaffen wollen.

Was bedeuten diese Änderungen für alle, die Referenzzinssätze verwenden bei Finanzierungen, Wertpapieren, Derivaten und Sicherungsbilanzierungen?  

Wie funktionieren die neuen Referenzzinssätze und welche Auswirkungen ergeben sich daraus für Finanz-Unternehmen, aber auch Nicht-Finanzunternehmen?

Revolution auf den Finanzmärkten

Abseits der Aufmerksamkeit der breiten Öffentlichkeit wurde bereits intensiv an der Ablöse der seit über 40 Jahren bestehenden Referenzzinssätze EURIBOR, LIBOR, etc. gearbeitet. Mit den im Laufe des Jahres 2018 ergangenen technischen Standards wurden entsprechende Schritte zur Reform der Referenzzinssätze in Europa getan. Dies hat nicht nur enorme Auswirkungen auf die globale Finanzindustrie, sondern betrifft auch alle Wirtschaftsteilnehmer, die über variabel verzinste Produkte wie z.B. Kredite, Wertpapiere oder auch Einlagen verfügen. Und auch der Zeitrahmen ist angesichts der enormen Auswirkungen äußerst kritisch: In Europa fordert die EU-Benchmark-Verordnung eine Ablöse der bestehenden IBOR-Referenzzinssätze bereits mit Ende 2019, wobei die Übergangsfrist für kritische Referenzwerte noch einmal bis 2021 verlängert wurde. Großbritannien, die Schweiz und die USA streben eine Ablöse der Referenzzinssätze ebenfalls bis Ende 2021 an.

Was bedeutet das für das Rechnungswesen (Derivatebewertung, Vertragsmodifikation, Sicherungsbilanzierung, Funds Transfer Pricing, etc.) bzw. zivilrechtlich (Vertragsanpassungen, Verbraucherschutz, etc.)? Wie sehen die neuen Referenzzinssätze aus?

Der €STR als neuer Referenzzinssatz seit Oktober 2019

Zur Diskussion, wodurch die weiteren wichtigen EURIBOR Geldmarktsätze wie z.B. der 3 Monats-EURIBOR abgelöst werden sollen, hat BDO Austria Antworten zum öffentlichen Diskussionspapier der Arbeitsgruppe an die Europäische Zentralbank geschickt. Die wirtschaftlichen Auswirkungen der Ablöse betreffen nicht nur Banken, sondern alle, die EURIBOR-Zinssätze aktuell verwenden. Falls Sie weitere Fragen zum spannenden Thema der EURIBOR-Ablöse haben, freuen wir uns über Kontaktaufnahme.

Die Arbeitsgruppe zur Ablöse der IBOR Referenzzinssätze empfiehlt ab sofort bei Verwendung von EURO-Referenzzinssätzen robuste Fallback-Klauseln in die Verträge aufzunehmen und hat dazu jetzt auch Leitlinien veröffentlicht. Die AGRU weist darauf hin, dass gemäß der Benchmark-Verordnung beaufsichtigte Unternehmen wie zB Banken robuste Fall-back Pläne haben müssen, wie mit der Ablöse von Benchmark Zinssätzen umzugehen ist.  
So betont das Papier die Wichtigkeit solcher Klauseln wie folgt: „Continuing to enter into new contracts referencing EONIA or EURIBOR without more robust fallback provisions may increase the risk in the financial system.”

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