Der RAMP Joint Transnational Call 2026 hat geöffnet. Gefördert werden internationale Forschungs- und Entwicklungsprojekte entlang der Rohstoffwertschöpfungskette. Für österreichische Projektpartner stehen insgesamt EUR 1,2 Mio. zur Verfügung.
Rohstoffe spielen für die grüne und digitale Transformation eine zentrale Rolle. Gleichzeitig sollen bestehende Abhängigkeiten reduziert und Materialien verstärkt im Kreislauf geführt werden. Genau hier setzt der erste Joint Transnational Call der Europäischen Partnerschaft „Raw Materials Partnership for the Green and Digital Transition“ (RAMP) an. Die Partnerschaft wird im Rahmen von Horizon Europe, dem EU-Rahmenprogramm für Forschung und Innovation, umgesetzt. Insgesamt beteiligen sich 40 Förderorganisationen aus 27 Ländern. Österreich ist über die Österreichische Forschungsförderungsgesellschaft (FFG) vertreten.
Für österreichische Projektpartner sind folgende 4 Schwerpunkte relevant:
Zu den förderbaren Kosten zählen Personal- und Reisekosten, Kosten für die Nutzung von Anlagen, Material- und Sachkosten, Drittkosten sowie Gemeinkosten. Antragsberechtigt sind unter anderem KMU und Großunternehmen, Universitäten, Forschungseinrichtungen, öffentliche Stellen sowie gemeinnützige private Organisationen.
Das Konsortium muss aus mindestens 3 Partnern aus 3 teilnehmenden Ländern bestehen. Mindestens 2 davon müssen aus EU-Mitgliedstaaten oder assoziierten Ländern kommen. Assoziierte Länder sind Staaten außerhalb der EU, die auf Grundlage eines Abkommens an Horizon Europe teilnehmen. Für eine Förderung durch die FFG muss mindestens ein österreichisches Unternehmen am Projekt beteiligt sein. Alle österreichischen Partner müssen außerdem dieselbe Forschungskategorie (industrielle Forschung oder experimentelle Entwicklung) wählen. Zusätzlich darf ein einzelnes Unternehmen nicht mehr als 70% der gesamten Projektkosten tragen.
Nach einer positiven Bewertung folgt die zweite Stufe. Das transnationale Full Proposal (Vollantrag) ist bis zum 15.2.2027 einzureichen. Österreichische Beteiligte müssen ergänzend einen nationalen Vollantrag im FFG-eCall übermitteln.
Die internationale Zusammenarbeit und die parallele Antragstellung bei RAMP und der FFG erfordern eine frühzeitige Abstimmung. Dabei unterstützt Sie BDO von der förderrechtlichen Einordnung Ihrer Projektidee über die Einbindung passender Projektpartner bis zur Abstimmung der transnationalen und nationalen Antragsunterlagen.
Unsere BDO Förderexpert:innen rund um Eva Martischnig stehen Ihnen für Fragen und einen unverbindlichen Austausch gerne zur Verfügung.
Rohstoffe spielen für die grüne und digitale Transformation eine zentrale Rolle. Gleichzeitig sollen bestehende Abhängigkeiten reduziert und Materialien verstärkt im Kreislauf geführt werden. Genau hier setzt der erste Joint Transnational Call der Europäischen Partnerschaft „Raw Materials Partnership for the Green and Digital Transition“ (RAMP) an. Die Partnerschaft wird im Rahmen von Horizon Europe, dem EU-Rahmenprogramm für Forschung und Innovation, umgesetzt. Insgesamt beteiligen sich 40 Förderorganisationen aus 27 Ländern. Österreich ist über die Österreichische Forschungsförderungsgesellschaft (FFG) vertreten.
Welche Rohstoffprojekte fördert der RAMP Call 2026?
Die Ausschreibung umfasst alle nichtenergetischen und nichtlandwirtschaftlichen Rohstoffe. Ein Fokus auf kritische oder strategische Rohstoffe ist erwünscht, aber nicht verpflichtend. Als kritisch gelten Rohstoffe, die für die europäische Wirtschaft besonders wichtig und zugleich anfällig für Versorgungsunterbrechungen sind. Die EU stuft derzeit 34 Rohstoffe als kritisch ein. Dazu zählen unter anderem Lithium, Kobalt, Naturgraphit, Magnesium, Gallium, Wolfram, Platingruppenmetalle und Seltene Erden.Für österreichische Projektpartner sind folgende 4 Schwerpunkte relevant:
- Sekundärrohstoffe: Rückgewinnungs-, Recycling- und Aufbereitungstechnologien für Rohstoffe aus Altprodukten, Abfällen oder Deponien sowie deren Wiedereingliederung in Produktionsprozesse
- Design und Produktion: Reduktion des Rohstoffverbrauchs und von Materialverlusten, Substitution kritischer Rohstoffe sowie ein auf Wiederverwendung, Reparatur und Recycling ausgerichtetes Produktdesign
- Technologische Lösungen für die Kreislaufwirtschaft: Verlängerung der Lebensdauer von Produkten und Komponenten durch Wiederverwendung, Reparatur, Aufarbeitung oder Wiederaufbereitung
- Analyse von Rohstoffwertschöpfungsketten: Lösungen für Datenmanagement, Transparenz und Rückverfolgbarkeit sowie Lebenszyklus-, Materialfluss- und Lieferkettenanalysen
Wie hoch ist die Förderung und wer kann beim RAMP Call 2026 teilnehmen?
Für die österreichischen Beteiligten ist pro Projekt eine Förderung zwischen EUR 100.000 und EUR 300.000 möglich. Die Förderquote beträgt bis zu 85%, die maximale Projektlaufzeit beläuft sich auf 36 Monate. Gefördert werden österreichische Projektteile innerhalb der Technology Readiness Levels 2 bis 7. Damit werden Projekte von der Ausarbeitung eines Technologiekonzepts bis zur Demonstration eines Prototyps unter realen Einsatzbedingungen unterstützt.Zu den förderbaren Kosten zählen Personal- und Reisekosten, Kosten für die Nutzung von Anlagen, Material- und Sachkosten, Drittkosten sowie Gemeinkosten. Antragsberechtigt sind unter anderem KMU und Großunternehmen, Universitäten, Forschungseinrichtungen, öffentliche Stellen sowie gemeinnützige private Organisationen.
Das Konsortium muss aus mindestens 3 Partnern aus 3 teilnehmenden Ländern bestehen. Mindestens 2 davon müssen aus EU-Mitgliedstaaten oder assoziierten Ländern kommen. Assoziierte Länder sind Staaten außerhalb der EU, die auf Grundlage eines Abkommens an Horizon Europe teilnehmen. Für eine Förderung durch die FFG muss mindestens ein österreichisches Unternehmen am Projekt beteiligt sein. Alle österreichischen Partner müssen außerdem dieselbe Forschungskategorie (industrielle Forschung oder experimentelle Entwicklung) wählen. Zusätzlich darf ein einzelnes Unternehmen nicht mehr als 70% der gesamten Projektkosten tragen.
Bis wann müssen Sie einreichen?
Die Antragstellung erfolgt in 2 Stufen. In beiden Stufen sind eine transnationale Einreichung über RAMP und eine zusätzliche nationale Einreichung über die FFG erforderlich. Das transnationale Pre-Proposal (Kurzantrag) ist bis zum 22.9.2026 über das RAMP-Einreichungssystem ESES einzureichen. Für österreichische Beteiligte ist zusätzlich bis zum 29.9.2026 ein nationaler Kurzantrag im FFG-eCall erforderlich.Nach einer positiven Bewertung folgt die zweite Stufe. Das transnationale Full Proposal (Vollantrag) ist bis zum 15.2.2027 einzureichen. Österreichische Beteiligte müssen ergänzend einen nationalen Vollantrag im FFG-eCall übermitteln.
Die internationale Zusammenarbeit und die parallele Antragstellung bei RAMP und der FFG erfordern eine frühzeitige Abstimmung. Dabei unterstützt Sie BDO von der förderrechtlichen Einordnung Ihrer Projektidee über die Einbindung passender Projektpartner bis zur Abstimmung der transnationalen und nationalen Antragsunterlagen.
Unsere BDO Förderexpert:innen rund um Eva Martischnig stehen Ihnen für Fragen und einen unverbindlichen Austausch gerne zur Verfügung.
