Mit der neuen Energieeffizienz-Ausschreibung stellt die Kommunalkredit Public Consulting (KPC) insgesamt EUR 9 Mio. für große Energieeffizienzmaßnahmen in Unternehmen zur Verfügung. Gefördert werden umfangreiche Investitionen in bestehende industrielle oder gewerbliche Anlagen sowie Prozesse. Die Mittelvergabe erfolgt in einem wettbewerblichen Verfahren und richtet sich an Projekte mit besonders hoher Energieeinsparung je Fördereuro.
Die Ausschreibung richtet sich gezielt an größere Vorhaben:
Damit eignet sich das Programm insbesondere für umfangreiche Energieeffizienzmaßnahmen oder Maßnahmenbündel in bestehenden Produktionsanlagen und industriellen Prozessen.
Dadurch eröffnet sich für Unternehmen die Möglichkeit, auch größere Effizienzmaßnahmen finanziell stärker aufzustellen, für die bislang kein passendes Förderprogramm verfügbar war.
Welche Maßnahmen und Kosten sind förderfähig?
Gefördert werden insbesondere Effizienzsteigerungen bestehender industrieller Anlagen und Prozesse, sofern diese eine wesentliche technologische und ökologische Verbesserung gegenüber dem Bestand bewirken.
Darüber hinaus sind folgende Maßnahmen förderfähig:
Als förderungsfähige Kosten gelten alle umweltrelevanten Investitionskosten, die unmittelbar mit der Verbesserung der Endenergieeffizienz zusammenhängen. Neben den Investitionskosten können auch erforderliche Planungs- und Vorleistungen sowie Abbruch-, Fracht- und Transportkosten anerkannt werden, sofern sie für die Umsetzung der eingereichten Maßnahme notwendig sind.
Alle fristgerecht und vollständig eingereichten Projekte werden anhand ihrer beantragten Förderungskosten (Euro pro eingesparter MWh Endenergie) gereiht. Projekte mit geringeren Förderkosten erhalten eine bessere Platzierung. Zusätzlich wird berücksichtigt, wie rasch die Maßnahmen umgesetzt und wann die Energieeinsparungen tatsächlich wirksam werden. Eine schnelle Umsetzung verbessert daher die Wettbewerbsposition.
Unsere BDO Förderexpert:innen rund um Eva Martischnig stehen Ihnen für Fragen und einen unverbindlichen Austausch zur Energieeffizienz-Ausschreibung und anderen für Sie geeigneten Förderungen gerne zur Verfügung.
Wer kann die Förderung beantragen?
Seit Juli ist die neue Energieeffizienz-Ausschreibung der KPC geöffnet. Damit ist eine Antragsstellung nach dem Auslaufen der Frühjahrs-Ausschreibung erneut möglich. Gefördert werden Investitionen, die den Endenergieverbrauch bestehender gewerblicher und industrieller Anlagen nachhaltig senken. Die Einreichung ist bis zum 12.10.2026 möglich.Die Ausschreibung richtet sich gezielt an größere Vorhaben:
- Mindestprojektgröße: EUR 1 Mio. Investitionskosten
- Mindestens 1,0 GWh anrechenbare Endenergieeinsparung pro Jahr
- Maximale Förderung von EUR 180 je eingesparter MWh Endenergie pro Jahr
- Förderung von maximal 50% der förderfähigen Kosten
- Höchstförderung EUR 2,5 Mio. je Projekt
Damit eignet sich das Programm insbesondere für umfangreiche Energieeffizienzmaßnahmen oder Maßnahmenbündel in bestehenden Produktionsanlagen und industriellen Prozessen.
Wie unterscheidet sich die KPC-Ausschreibung die Förderung zur Transformation der Industrie?
Besonders interessant ist die Position der Ausschreibung innerhalb der österreichischen Förderlandschaft: Sie zielt auf umfangreiche Investitionen in Anlagen und Maßnahmen, die im Rahmen der Transformation der Industrieförderung nicht förderfähig sind.Dadurch eröffnet sich für Unternehmen die Möglichkeit, auch größere Effizienzmaßnahmen finanziell stärker aufzustellen, für die bislang kein passendes Förderprogramm verfügbar war.
Welche Maßnahmen und Kosten sind förderfähig?
Gefördert werden insbesondere Effizienzsteigerungen bestehender industrieller Anlagen und Prozesse, sofern diese eine wesentliche technologische und ökologische Verbesserung gegenüber dem Bestand bewirken.
Darüber hinaus sind folgende Maßnahmen förderfähig:
- Wärmerückgewinnung und die Nutzung bislang ungenutzter Wärmeströme, beispielsweise aus Druckluftkompressoren, Industrieprozessen oder Abwässern
- Einsatz von Wärmepumpen zur Nutzung von Niedertemperaturabwärme
- Wärmerückgewinnung bei Kälte- und Lüftungsanlagen (sofern diese nicht bereits aufgrund gesetzlicher Vorgaben verpflichtend umzusetzen sind)
- Heizungsoptimierungen in überwiegend betrieblich genutzten Bestandsgebäuden, etwa durch effiziente Pumpen, Drehzahlregelungen sowie moderne Regelungs- und Steuerungstechnik
- Free-Cooling-Lösungen, beispielsweise unter Nutzung von Grund-, Fluss- oder Brunnenwasser
Als förderungsfähige Kosten gelten alle umweltrelevanten Investitionskosten, die unmittelbar mit der Verbesserung der Endenergieeffizienz zusammenhängen. Neben den Investitionskosten können auch erforderliche Planungs- und Vorleistungen sowie Abbruch-, Fracht- und Transportkosten anerkannt werden, sofern sie für die Umsetzung der eingereichten Maßnahme notwendig sind.
Wie funktioniert die wettbewerbliche Vergabe der KPC-Förderung?
Anders als bei klassischen Förderprogrammen erfolgt die Mittelvergabe hier nicht nach dem First-Come-First-Served-Prinzip, sondern im Rahmen eines wettbewerblichen Ausschreibungsverfahrens.Alle fristgerecht und vollständig eingereichten Projekte werden anhand ihrer beantragten Förderungskosten (Euro pro eingesparter MWh Endenergie) gereiht. Projekte mit geringeren Förderkosten erhalten eine bessere Platzierung. Zusätzlich wird berücksichtigt, wie rasch die Maßnahmen umgesetzt und wann die Energieeinsparungen tatsächlich wirksam werden. Eine schnelle Umsetzung verbessert daher die Wettbewerbsposition.
Was bedeutet die KPC-Ausschreibung für Ihr Unternehmen?
Für eine erfolgreiche Einreichung geben eine realistische Projektplanung, eine überzeugende Darstellung und ganzheitliche Berechnung der Energieeinsparungen sowie eine strategische Abstimmung der eingereichten Kosten den Ausschlag.Unsere BDO Förderexpert:innen rund um Eva Martischnig stehen Ihnen für Fragen und einen unverbindlichen Austausch zur Energieeffizienz-Ausschreibung und anderen für Sie geeigneten Förderungen gerne zur Verfügung.
