IFR Bulletin 2026/05: IFRS 18 und die praktischen Auswirkungen auf die Kapitalflussrechnung

IFRS 18 wird vor allem mit der Neugestaltung der Gewinn- und Verlustrechnung in Verbindung gebracht. Die Folgeänderungen zu IAS 7 bleiben dabei häufig unbeachtet, obwohl sie die Erstellung der Kapitalflussrechnung wesentlich beeinflussen können.

Die Effekte sind unterschiedlich gelagert. In einigen Fällen ändert sich lediglich die Grundlage der Erstellung, etwa die Ausgangsgröße für den Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit bei Anwendung der indirekten Methode. In anderen Fällen ändern sich die ausgewiesenen Beträge im operativen Bereich, im Investitionsbereich und im Finanzierungsbereich selbst.

Das aktuelle IFR Bulletin behandelt die Darstellung, Klassifizierung und Erstellung der Kapitalflussrechnung, einschließlich der Überleitungsrechnung zum operativen Cashflow sowie der Behandlung von Zinsen und Dividenden.

Unternehmen sollten diese Auswirkungen berücksichtigen, wenn sie die Effekte der Erstanwendung von IFRS 18 finalisieren. Der Standard ist verpflichtend für Geschäftsjahre anzuwenden, die am oder nach dem 1.1.2027 beginnen.

Ansprechperson(en)

Gerhard Fremgen
Wirtschaftsprüfer, Steuerberater
Partner, Co-Service Line Lead Assurance, Leitung Expert Center Internationale Rechnungslegung

FAQ zu den Änderungen in der Kapitalflussrechnung